Kennst Du das auch? Oftmals wehren wir uns im Alltag gegen unsere Feinde vehement und mit aller Gewalt. Solche Feinde können andere Menschen wie unliebsame Kollegen, Chefs, Verwandte oder Nachbarn sein. Aber auch unsere negativen Gefühle und Empfindungen wie Sorgen, Verlustgefühle, Ängste, Ablehnung, Schmerz oder Eifersucht.

Das ist schade, denn es zeigt sich, dass wir durch eine »liebevolle Umarmung« des vermeintlichen Gegners oder Feindes manchmal viel mehr erreichen können, als durch das kräftezehrende Ankämpfen dagegen. – Und wenn es nur unser persönlicher Seelenfrieden ist, der sich dadurch einstellt.

Die heilsame Idee dahinter ist die Akzeptanz dessen, was man nicht ändern kann. Wenn wir nämlich eine Situation nicht ändern oder verlassen können, ist die Akzeptanz oftmals die hilfreichste Handlungsalternative. 

Das Gute daran: Die Akzeptanz entzieht der unangenehmen Situation und den negativen Emotionen ihre Kraft und Bedeutung und damit auch ihre Einflussnahme auf unser tägliches Leben.

Zu diesem Thema gibt es übrigens einen wundervollen Film mit dem Titel »Madame Mallory und der Duft von Curry«. Der von Oprah Winfrey und Steven Spielberg produzierte Film, in dem die großartige Helen Mirren die weibliche Hauptrolle spielt, handelt von Kochkunst, Leidenschaft, Neuanfang, Durchhaltevermögen und Zwischenmenschlichkeit. So viel sei verraten: Die hier zitierte chinesische Weisheit spielt ein große Rolle darin. ;-)